Wär ich nicht arm, wärst du nicht reich?

„Reicher1 Mann und armer Mann

Standen da und sahn sich an.

Und der Arme sagte bleich:

Wär ich nicht arm, wärst du nicht reich“,

schrieb Bertolt Brecht in seinem Gedicht „Alphabet“.

 

Für 1,65 Millionen Menschen in Deutschland (2018) reicht das Geld nicht aus. Sie müssen zur Tafel gehen, wo Lebensmittel ausgegeben werden, für Deutschlands Arme.

Sind sie selbst schuld? Versagt der Staat? Die Wirtschaft?

Weltweit leben immer noch 760 Millionen Menschen von weniger als 1,90 Dollar täglich, unterhalb der Armutsgrenze. Ist diese Armut unter anderem Deutschlands Reichtum? Was ist das für ein Reichtum, wenn selbst unter den „Reichen“ Tafelbesucher sind100?

*Drabbles/ Drabble-Kapitel bestehen aus 100 Wörtern (Titel/ Überschriften werden nicht mitgezählt).

Hinterlasse einen Gedanken