Leuchtet Tuchel am Ende des Tunnels?

Die Sonne scheint, der Frühling öffnet seine Augen und dennoch ist es kalt im Norden, in Hamburg. Der Hamburger SV ist am Wochenende auf seiner sportlichen Hilflosigkeit ausgerutscht und auf dem harten, kalten Boden des Tabellenkellers gelandet. Die Tür zum Klassenerhalt in der ersten Bundesliga ist nur schwammig zu erkennen. Die Planlosigkeit benebelt die Sinne des Dinos, sodass stetig bloss die Phrase zu hören ist, punkten zu müssen. Taten in Form von Siegen folgten noch nicht.

Mittlerweile wartet der HSV seit acht Spielen auf einen Dreier und die Leistungen unter Interimstrainer Peter Knäbel machen wenig Hoffnung darauf, dass der Dino wieder auf die Beine kommt. Abhilfe kann diesbezüglich nicht geschaffen werden, weil das Licht namens Thomas Tuchel am Ende des Tunnels der Saison 2014 / 15 schwebt. Und dessen Leuchtkraft hängt vom Klassenverbleib ab. Sollte der Ausgang des Kellers folglich nicht gefunden werden, wird das Licht von der Dunkelheit der biederen Zweitklassigkeit verschluckt.

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