Kommentar zu „Weisse Neger tanzen nicht“

In Gedenken an Franz-Josef Wellmann

Franz-Josef Wellmann ist mit seinem Poetic-Roman etwas Einzigartiges, nie Dagewesenes gelungen. Er hat den Begriff „Poetic-Roman“ in die Literatur des 21. Jahrhunderts und somit der zukünftigen Literaturgeschichte verankert. Seine episch-poetische Autobiographie ist nicht nur ein Werk, das sein Leben dokumentiert, sondern auch seine Seele. Und das ist es, was ihn von seinen Autorenkollegen und Mitliteraten auf ewig abhebt. Die Manifestation der Seele in Form von Worten. Dass er damit Erfolg hatte, spricht für sich. Ich möchte keine Auszeichnungen nennen, weil es mir ausschliesslich um die Einzigartigkeit seines Schaffens geht.

Viele haben sich daran versucht, Franz-Josef Wellmann zu kopieren, auf seiner Welle des Ruhmes zu gleiten und sind gescheitert. Mangelnde Fähigkeiten geben in dieser Hinsicht nicht den Ausschlag.

Wellmann war nicht nur Literat und Schriftsteller. Er war mehr. Er war das, was nur noch wenige von uns sind. Er war – und das ist die traurige Ironie des Schicksals – Mensch.

Seine Niederschrift ist keine plumpe von Monotonie geprägte Aufzählung von Erlebnissen. Sie ist eine Skulptur aus Worten und eine Doktrin für die heutige wie auch die zukünftige Gesellschaft. Eine Lehre mit einem nicht zu übersehenden Fingerzeig: Der Weg zurück zum Menschen, weg vom blossen Mitglied der Masse. Der Weg zum Menschen unter Menschen.

Was ich damit zum Ausdruck bringen möchte? Schade, ein Mensch hätte mich verstanden.

  1. Daniela8 sagt:

    Ich danke Dir dafür

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