Der historische Schrecken

Das1 Minsker Abkommen, das der gespaltenen Ukraine Entspannung, wenn nicht gar Frieden zwischen Konfliktparteien bringen sollte, ist nichts als ein Papiertiger, pfotenlahm noch dazu. Die Kämpfe zwischen Separatisten, die einen „pro-russischen“ Kurs verfolgen, und den „pro-westlichen“ Regierungstruppen intensivierten sich – wieder einmal.

Wer hat wo, auf wen Einfluss? Eine Frage, die bereits vielfach besprochen wurde und bis heute keine neuen friedensfördernden Erkenntnisse bringt. Diese militärischen Auseinandersetzungen sind und bleiben ungeheuerlich. Doch den grössten Schrecken bergen nicht sie selbst, sondern die Möglichkeit vor dem historischen Hintergrund des Kalten Krieges und des Zweiten Weltkrieges, überhaupt bewaffnete Konflikte auf europäischem Boden neu zu entfachen100.

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