Das Trauerspiel um die Sozialdemokratie

Nun1 verhandeln sie doch über eine mögliche neue Grosse Koalition10: CDU/CSU und SPD. Ein Szenario, das SPD-Parteichef Martin Schulz nach20 der Bundestagswahl 2017 definitiv ausschloss. Das „Umdenken“ ist halbwegs mit30 den gescheiterten Sondierungen zwischen FDP, den Grünen und den Unionsparteien40 zu erklären. Dennoch ist ein Trauerspiel um die Sozialdemokratie zu50 erwarten – egal, wie hoch die Sozialdemokraten den Preis für eine60 neue „GroKo“ treiben. Die Forderungen sind belanglos. 20,5 Prozent Zustimmung70 für das aktuelle Parteiprogramm bei der Wahl beweisen: Die SPD80 muss neue Zugänge zu den Wählern finden! Hoffentlich kommt es90 in vier Jahren nicht zur Aufführung dieses Trauerspiels – oder früher100.

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