Wie ein Mensch zu einer Erscheinung wurde (6)

Die Ungebundenheit des Raumes (Kapitel 6) Sieht1 so das Nichts aus? Dies war eine bizarre Frage, weil dieses Nichts so bunt und formenreich erschien. Doch die Umgebung konnte sich nicht verfestigen. Sie raste an ihm vorbei oder dehnte sich in zäher Langsamkeit. Die Ränder seines Sichtfeldes flimmerten. Manchmal glaubte er, durch Teppichfransen zu blicken. Schlich, ging, lief, rannte oder flog …

Wie ein Mensch zu einer Erscheinung wurde (5)

Die neue Existenz (Kapitel 5) Sarah1 lag in der Badewanne, tot, die Pulsadern geöffnet. Freddy sass mit ausdruckloser Miene auf dem Badewannenrand. „Bedauerlich, warum ziehst du so ein trauriges Gesicht? Ich kenne dich zwar nicht gut, aber das wolltest du doch immer. Sterben, weil du das Leben nicht mehr ertragen konntest. Als ich noch ein Mensch war, habe ich dich …

Ende des Krieges, Ende der Kämpfe?

Der1 französische Präsident Emmanuel Macron rechnet mit einem Sieg über10 den IS im Februar 2018. Militärisch mag das für den20 Irak und Syrien zutreffen. Aber was ist mit der IS-Ideologie30? Menschen haben aus Überzeugung oder Verzweiflung für die Erschaffung eines40 Gottesstaats gemordet! Wie kann man diese beiden Staaten so auf50– bzw. umbauen, dass alle Bewohner, jede der Vielzahl von Gruppen60 …

Die Stadt des Friedens?

Jerusalem1. Kaum zu glauben, dass das „Stadt des Friedens“ bedeuten10 soll. Die aktuell streitenden Akteure (Juden und Muslime bzw. Israel20 und Palästina) täten gut daran, sich daran wieder zu erinnern30. Keine der beiden Konfliktparteien ist berechtigt, diese Stadt allein für40 sich zu beanspruchen. Jerusalem beherbergt Heiligtümer, die mit beiden Religionen50 verknüpft sind. Ein Umstand, der angesichts der brennenden Nationalflaggen und60 …

Zwischen „GroKo“ und einer Grundsatzfrage

Kommt1 sie oder nicht, die nächste Grosse Koalition? Haben CDU/CSU eigentlich Verständnis für das sozialdemokratische Widerstreben dieser Regierungskonstellation? Schliesslich haben sie von dieser Regierung profitiert oder nicht so gelitten, dass sich der Regierungsanspruch nahezu erübrigte. Allerdings darf man nicht allein die Christdemokraten und die Christsozialen „beschuldigen“. Die Umsetzung prominenter SPD-Programmpunkte, wie Mindestlohn und Rente mit 63, wirkten sich nicht positiv …

So inszeniert die SPD ihren Niedergang

Sollte1 die SPD den Alleingang von Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) bei der Glyphosat-Entscheidung nutzen, um mehr sozialdemokratische Programmpunkte in eine mögliche neue Grosse Koalition einzubringen? Im Gegenteil! Die Sozialdemokraten sollten sich zurückhalten, Angela Merkel vielmehr eine Minderheitsregierung schmackhaft machen, sie mit einzelnen Zugeständnissen in innen- und aussenpolitischen Bereichen umwerben. Denn die Vergangenheit zeigt: Diese grossparteilichen Zweck- bzw. Zwangsehen schaden der …